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AnwaltsVerband Baden-Württemberg
im Deutschen AnwaltVerein e.V.
Darstellung der drei Löwen des Baden-Württembergischen Wappens

Landesverbandskonferenz 2016 in Stuttgart

Nach einem Grußwort des DAV-Vizepräsidenten, Herrn Dr. Friedwald Lübbert aus Bonn, diskutierten die Vertreter der Landesverbände am 9. September 2016 in Stuttgart zahlreiche rechts- und berufspolitische Entwicklungen auf EU-, Bundes- und Landesebene.

v.l.n.r.: RA Michael Dudek (München), RA Marc Y. Wandersleben (Hannover), RA Prof. Dr. Peter Kothe (Stuttgart), RA Detlev Heyder (Freiburg)
RA Uwe Freyschmidt (Berlin) ergreift das Wort
ganz l.: RA Hartmut Reclam (Hamburg), daneben: RAuN Andreas Bothe (Itzehoe)
RAin Britta Döllen-Korgel (Bremen) und RAin Bettina Bauer (Tübingen)
Stadtrundgang mit Stefan Scheib vorm Alten Schloss

geselliger Ausklang in der Tapasbar "Desiree" (in unmittelbarer Nachbarschaft zum 3. Stuttgarter Nachtlauf)

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Der DAV-Geschäftsführer RA Udo Henke (zuständig für das Berufsrecht) stellte Einzelheiten des vom Bundesministerium der Justiz im Mai 2016 vorgelegten (296 Seiten umfassenden) "Entwurfs eines Gesetzes zur Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie und zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe" vor.
So soll es u. a. Neuregelungen geben, die
- Kenntnisse des Berufsrechts im zeitlichen Zusammenhang mit der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft fordern,
- die Inhalte der Verzeichnisse der Rechtsanwalts- und Patentanwaltskammern betreffen,
- das besondere elektronische Anwaltspostfach ab 1.1.2018 zur verbindlichen Nutzung vorschreiben,
- die Fortbildungspflicht der Rechts- und Patentanwälte sowie
- die Wahlen zum Vorstand der Berufskammern betreffen.
(Der Rechtsausschuss des Bundestages hat am 12.9.2016 diverse Änderungen vorgeschlagen.)
Kollege Henke stellte auch die aktuellen Überlegungen zur nächsten RVG-Reform und einige wichtige Urteile zum Berufsrecht vor.

Die 28 Teilnehmer diskutierten weiter über verschiedene Phänomene des sog. Legal Techs, wie die Konkurrenzsituation, die Zulässigkeit nach dem RDG oder das Fremdbesitzverbot.
Sosann berichtete jeweils ein Landesvertreter über relevante Entwicklungen in seinem Bundesland, wobei z. B. der Umbau von Gerichten zu Justizzentren oder Spezialisierungen oder der Umgang mit Rechtsberatungsstelen eine Rolle spielten.

Die nächsten LVKs sollen 2017 in Düsseldorf und 2018 in Lübeck stattfinden.

Im Anschluss an die sehr informative Tagung lud der Anwaltsverband BW seine Gäste zu einem geführten Stadtrundgang im Zentrum Stuttgarts sowie zum geselligen Umtrunk bei der Stuttgarter Markthalle ein.


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